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Masch 2

Für die Zentrale der GöHV planen wir die Aufstockung des kleinsten Turms des sog. „Idunazentrums“ in Göttingen mit eineinhalb Geschossen. Die Aufstockung wird Büro- und Wohnnutzungen enthalten und erfolgt im laufenden Betrieb des darunter befindlichen Gebäudes.

Gestalterisch lösen wir uns bewusst von Bauweise und Eigenart des Bestandsgebäudes aus den 1960er Jahren, welches in Göttingen wegen seiner Lage und Maßstäblichkeit durchaus kritisch gesehen wird. Dabei greifen wir zwar die horizontale Schichtung auf, welche der Bestandsfassade zu eigen ist, führen diese aber mit verschiedenen ästhetischen Brüchen um das Gebäude herum und lösen sie so auf. Die Lochblechfassade befindet sich als Screen vor der eigentlichen Wandebene und erlaubt im Bereich der Dachterrasse zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Fassade.

Die Konstruktion wird aufgrund eingeschränkter Lastreserven im Bestand in Stahlbauweise mit Spannbetondecken und Trapezblechdecken hergestellt. Die Außenwand wird in einer nicht-brennbaren Trockenbauweise hergestellt, welche ebenfalls zur Gewichtsreduktion beiträgt.